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HAARAUSFALL BEI MÄNNERN

Für Haarausfall bei Männern gibt es verschiedene Ursachen, jedoch wird der Haarausfall zwischen dem Alter von 20 - 45 mit einer Wahrscheinlichkeitsrate von 95% auf Männertyp-Haarausfall zurückzuführen sein.

Auf unserer Kopfhaut bedingen sind ca. 100.000 Haare. Täglich verlieren wir zwischen 50 - 100 Haare, dies wird als normal angesehen. Sollte sich die Anzahl der ausfallenden Haare auf mehr als täglich 125 Stück belaufen, so spricht man von einem Haarausfall bzw. Haarverlust. Ein Haar begibt sich nach einer Entwicklungsphase von 2 - 6 Jahren in eine Ruhephase und fällt nach einer bestimmten Zeit aus. Nach diesem Ausfall entwickelt sich in der Haarwurzel innerhalb von 6 Monaten ein neues Haar. Somit verliert man einerseits Haare, es entwickeln sich aber wieder innerhalb der angegebenen Periode neue Haare. Somit ersetzten die Haare die verlorenen Haare und der Verlust wird auf diese Weise ausgeglichen. Sollten aufgrund genetisch bedingter Ursachen nicht mehr genügeng Neuhaarbildungen der Fall sein, so vermindert sich die Anzahl der Haare und mit der Zeit bemerkt man eine Verminderung an der Gesamtanzahl der Haare.

Die eigentliche Ursache für Haarverlust bei Männern sind die männlichen Hormone, somit zurückzuführen auf hormonelle Faktoren. Bei Männern, die genetisch zu Haarausfall neigen, wird dieser Zustand surch androgene bzw. durch das männliche Hormon Testosterone, androstenedion und dihydrotestosteron (DHT) Hormone hervorgeführt. Wenn Sie ein MAnn sind, in Ihrer Familie bei männlichen Erwachsenen Haarausfall vorhanden ist, und Sie genetisch zu Haarausfall neigen, werden auch Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit an Haarausfall leiden.

Das Hormon Testosteron, wird mit Beginn der Pubertät in hohen Mengen gebildet. Dieses Hormon beeinflusst an der Haarwurzel, das Enzym 5-Alpha-Reduktase, dass bei der Bildung von DHT eine Rolle spielt. DHT führt dazu dass sich die Haarwurzeln verkleinern und dünner werden und letzendlich abfallen, sogar manchmal gar nicht mehr gebildt werden.

Im fortgeschrittenen Alter werden bei Frau und Mann die Haare dünner, verlieren an Kraft und fallen aus. Erblich bedingter Haarausfall ist bei Männern des öfteren anzutreffen, als bei Frauen. Bei nahezu einem von 4 Männern, die das 30. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, trifft mana uf Haarausfall. Im Alter von 60, haben 2 von 3 bereits fast alle Haare verloren.

Die Ursachen für den häufigsten, in der Medizin als Androgenische Alopesie definierten Haarausfall "Männertyp" können auf das fortgeschrittene Alter, die Erbanlagen oder hormonbedingte Faktoren zurückzuführen sein.

Genau wie bei anderen Erkrankungen, bei denen das Hormon Testosteron nicht in genügender Menge produziert wird, so wird die Unterproduktion des Hormones Testostern als Beweis für den Haarausfall bei Männern anerkannt.

Der Haarausfall "Männertyp" macht sich erst durch den Ausfall der Haare an den Schläfen bemerkbar, setzt sich dann fort an den seitlichen Partien und letzendliche treffen wir auf einen Haarverlust in "U"- Form. Auf die vom männlichen Hormon bedingten, ersten Urscahen trifft man nach Beendigung der Pubertät, wo sich die Entwicklung der Geschlechtsorgane vervollständigt hat, in Form von Haarausfall an der Stirnpartie. Nach Beginn des Ausfalles an der Stirnpartie beobachtet man bei manchen einen rapideren Folgeausfall, bei anderen wiederum einen noch langsameren Folgeausfall der Haare. Wie lang der Ausfall anhalten wird kann genauso wenig eingeschätzt bzw. vorhergesehen werden wie die Menge des Haarausfalles.

Der Haarausfall "Männertyp" unterscheidet sich auch von Person zu Person das Gebiet, wo der Haarausfall eintritt. Bei manchen Personen beginnt es an der Stirnpartie und erweitert sich nach hinten, bei Anderen folgt auf den Haarausfall auf der Stirn, der Ausfall auf der oberen Kopfpartie, bei Anderen wiederum trifft man auf einen gleichmässigen Haarausfall, es sind auch andere Variationen anzutreffen.

Ausser den genetisch bedingten Ursachen für Haarausfall, sind bei Frauen und Männern die Auslöser fast gleich: 

Alopesia Areata: Ein plötzlich eintretender, in der Regel eine bestimmte Partie betreffender, sich sehr selten ausbreitender, vorübergehender Haarausfall. Anstatt der ausgefallenen Haare wachsen nach einer bestimmten Zeit neue Haare.

Alopesia Totalis: Radikaler Haarverlust, der auch zu Ausfall von Wimpern und Brauen führt.

Alopesia Universalis: Neben der Haare fallen auch sämtliche Körperhaare aus.

Traksiyon Alopesia: Hervorgerufen durch langanhaltendes, festes Zusammenbinden der Haare zu einem Pferdeschwanz oder Dutt o.ä.

Tinea capitis: Pilzerkrankung der behaarten Kopfhaut.

Trichotillomani: Hervorgerufen durch eine psikologische Krankheit, bei dem die betreffende Person seine eigenen Haare ausreisst.

Krankheiten bei Männern mit hohem Fieber als Folgeerscheinung, Schilddrüsen oder Hypophysenerkrankungen, Strahlentherapie, Chemotheraphie, Steroidentheraphie, Pilzerkrankung der behaarten Kopfhaut, permanenter Stress, physikalischer oder chemischer Einflusse verbunden mit hohen Temperaturen und ätzenden Materialien, sind andere medizinische Ursachen für Haarausfall.

Ganz egal welche Ursache zum Haarausfall geführt hat, es ist für sämtliche Ausfalltypen eine Behandlung vorhanden. Jedoch können die täglichen Werbungen für pflanzliche Artikel, Schampoos, Cremes oder dergleichen und die damit in Verbindung stehenden leeren Versprechungen und wunderwirkende Wirkungen oft zu Enttäuschungen führen. Bitte vertrauen Sie keinem Artikel oder keiner Behandlung, die keine medizinische Grundlage hat.